Im Jahr 2023 führten AB InBev und die Jost Group ein groß angelegtes Pilotprojekt durch, um Dymaxas aerodynamische Seitenverkleidungen an 26 Aufliegern auf Strecken zwischen Belgien und Frankreich zu testen. Dabei wurde eine durchschnittliche Einsparung von 4,9 % erzielt (siehe ein Brut Media Video mit den offiziellen Pilot-Ergebnissen).
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt nutzt AB InBev die Seitenverkleidungen nun seit über 3 Jahren ohne Probleme und hat ein Sammelbestellprogramm für seine Frachtführer gestartet, um diese zur Emissionsreduzierung zu ermutigen und so die eigenen Scope-3-Emissionen zu senken.

Das Pilotprojekt wurde unter streng kontrollierten Bedingungen durchgeführt, um den Kraftstoffverbrauch der Lkw im realen Betrieb präzise zu messen. Faktoren wie Routenwahl, Frachtladung, Fahrerverhalten und Fahrzeugkonfiguration wurden während des gesamten Tests sorgfältig kontrolliert. Dieselben Fahrer fuhren identische Routen, um gleichbleibende Bedingungen sicherzustellen. Insgesamt wurden über 100.000 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 68 Kilometern pro Stunde auf einer festen Strecke zwischen Belgien und Frankreich zurückgelegt.
Um einen genauen Referenzwert zu schaffen, wurde eine gleich große Anzahl an Kontrollfahrzeugen eingesetzt. Das Pilotprojekt bestand somit aus 26 Lkw mit Dymaxa-Seitenverkleidungen und 26 Lkw ohne Dymaxa-Seitenverkleidungen. Die Fahrzeuge beider Gruppen waren exakt dieselben Modelle.
Das Pilotprojekt erzielte beeindruckende Ergebnisse: eine durchschnittliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen um 4,9 %. Jeder mit Seitenverkleidungen ausgestattete Auflieger spart etwa 3.500 € pro Jahr, während die Kosten bei nur 2.100 € pro Auflieger liegen – was zu einer Amortisationszeit von nur neun Monaten führt.

AB InBev hat nun im Rahmen seines Eclipse-Programms eine Sammelbestellinitiative für seine Frachtführer gestartet. Ziel ist es, bewährte und wirkungsstarke Nachhaltigkeitslösungen für Transportunternehmen zugänglich zu machen. Für Yleni de Neve, Sustainability Director bei AB InBev, zählen die Ergebnisse des Pilotprojekts zu den spannendsten Initiativen..
Durch die Förderung der Seitenverkleidungen bei seinen Frachtführern reduziert AB InBev seine Scope-3-Emissionen und ermöglicht gleichzeitig Kosteneinsparungen für seine Partner. Dazu heißt es: „Dies bringt uns unserem Ziel näher, bis 2040 entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette ‚Net Zero‘ zu erreichen und die globalen CO₂-Emissionen bis 2025 um 25 % zu senken.“
Durch die konsequente Einführung von Dymaxa-Auflieger-Seitenverkleidungen können wir gemeinsam die Nachhaltigkeit der gesamten Logistikkette beschleunigen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir die ‚Sammelbestellinitiative auf der AB InBev Eclipse-Plattform‘ gestartet.
— Yleni de Neve, Nachhaltigkeitsdirektor, AB InBev
Historisch gesehen waren Seitenverkleidungen in Europa nicht erfolgreich – aus zwei Gründen: 1) Haltbarkeitsprobleme und 2) hohe Kosten.
Um im realen Betrieb zu funktionieren, müssen Seitenverkleidungen Stößen standhalten können – etwa bei Ladevorgängen, im intermodalen Einsatz sowie durch wiederholten Kontakt mit Bordsteinen, Bremsschwellen und anderen Hindernissen im täglichen Betrieb. Da frühere Seitenverkleidungen aus unflexiblen Materialien (meist Kunststoff) bestanden,nbrachen sie leicht und verursachten dadurch Verzögerungen im Betriebsablauf.
In Nordamerika bestehen Seitenverkleidungen aus flexiblen Verbundwerkstoffen, was maßgeblich zur schnellen Verbreitung bei Trailer-Flotten beigetragen hat. Dymaxa verwendet ein ähnliches Verbundmaterial für die Herstellung von Seitenverkleidungen, die auch für Auflieger mit LPDs (auch bekannt als Fahrradunterfahrschutz) geeignet sind, und macht sie durch den Einsatz von glasfaserverstärktem Verbundmaterial sogar noch flexibler als die in Nordamerika verwendeten Modelle. AB InBev hat dies unter Extrembedingungen getestet, indem ein Holzstamm unter die Seitenverkleidung gelegt wurde, wie hier gezeigt:
In Europa wurden frühere Seitenverkleidungslösungen von WABCO und Schmitz schließlich eingestellt. Ihre hohen Kosten von über 5.000 € pro Auflieger erschwerten es den Betreibern, eine positive Kapitalrendite zu erzielen – zusätzlich verschärft durch die Tatsache, dass die Seitenverkleidungen unter realen Betriebsbedingungen schnellmbeschädigt wurden. Im Gegensatz dazu bieten Dymaxas Seitenverkleidungen, mit einem Preis von 2.100 € pro Auflieger, sowohl Haltbarkeit als auch Effizienz und ermöglichenneine Amortisation innerhalb von nur neun Monaten.
Die Seitenverkleidungen wurden zudem von verschiedenen führenden OEMs in Europaeinem Lebenszyklustest unterzogen und bestanden diese Tests ohne gemeldete Schäden.nÜber 300 Auflieger in Europa sind derzeit mit Dymaxa-Seitenverkleidungen ausgestattet –nSchäden wurden bislang keine gemeldet.

Mit über 300 getesteten Einheiten in ganz Europa und null gemeldeten Ausfällen bietet Dymaxa nun eine 4-Jahres-Garantie sowie eine 100 %-Geld-zurück-Garantie bei Unzufriedenheit – bewährt sowohl in kontrollierten Tests als auch im täglichen Logistikbetrieb.